HARIOLF-GYMNASIUM ELLWANGEN

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Fake News können Leben zerstören


Die LpB weist mit einem Kurzfilm auf die Gefahren und Auswirkungen von Fake News hin


Schon immer waren Fake News ein wichtiges Thema, insbesondere auf welche Weise sie die Politik und andere Bereiche beeinflusst haben. Auch die Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg ist darauf aufmerksam geworden und hat in diesen Herbstferien einen fünftägigen Workshop für Schüler zum Thema Fake News angeboten. An diesem Workshop nahmen 11 Schüler, darunter drei Neuntklässler und Ich, David Plänker aus der Klasse 10 des Hariolf-Gymnasiums, aus ganz verschiedenen Teilen Baden-Württembergs teil. Am Ende entstand ein Kurzfilm, in welchem die Gefahren und möglichen Auswirkungen von Fake News aufgezeigt werden.
Der Workshop fand in den Herbstferien dieses Jahres in Stuttgart, wo die LpB sitzt, statt. Am Montag fuhren wir zum ersten Mal mit dem Zug nach Stuttgart. Nach dem Kennenlernen bekamen wir eine Einführung in den Film und in den Ton. Dazu sprachen wir selbst viel über Filme und Serien wie Herr der Ringe, Forrest Gump oder Game of Thrones. In der Mittagspause wurden wir von einem asiatischen Restaurant mit leckerem Essen versorgt. Dieses Restaurant besuchten wir an drei Tagen, an den beiden Feiertagen gingen wir ins Brauhaus und konnten leckere schwäbische Küche genießen. Am Montagnachmittag bekamen wir dann eine Einführung in die Geräte, die man braucht um einen Film zu drehen. Dazu gehörten natürlich Kameras und Lichter, aber auch Tonangeln ( die leider ziemlich oft im Bild waren ) und Slider, auf denen man die Kamera bewegen kann, ohne dass das Bild verwackelt. Abends ging es dann wieder mit dem Zug zurück nach Ellwangen.
Der folgende Dienstag war eigentlich ein Feiertag, wir mussten trotzdem arbeiten: Zunächst schauten wir uns einige Kurzfilme an. Sie stammten zum Teil von anderen Teilnehmern, die schon Erfahrung hatten, aber auch von der Filmhochschule. Den Rest des Tages widmeten wir dann den Fake News. Dabei ging es aber nicht nur generell um Fake News wie sie häufig in den Zeitungen oder im Internet stehen, sondern auch um Fake News, die uns im alltäglichen Schulleben begegnen, wenn zum Beispiel Schüler solche Falschinformationen über andere Mitschüler erzählen. Anhand von Fallbeispielen konnten wir dann sehen, welche Auswirkungen verschiedene Arten von Fake News haben und wie verschiedene Leute darauf reagieren könnten. Dabei hatten wir viel Interpretationsspielraum. Zeitgleich überlegten wir, wie wir Fake News in unseren Film einbauen könnten. Uns war klar dass es keine Doku, sondern schon ein kleiner Spielfilm werden soll. An Vorschlägen mangelte es dabei nicht. Leider mussten wir feststellen dass unsere ursprüngliche Idee, über einen verhassten Präsidenten, der Opfer von Fake News wird, zu berichten zu komplex war, schließlich hatten wir nur zwei Tage zum Drehen. Am Ende setzte sich die Geschichte eines Redaktionschefs, der seine Angestellten terrorisiert und dann selbst zum Terrorisierten wird, durch.
An den folgenden zwei Tagen wurden dann zunächst grundlegende Aufgaben der Teilnehmer festgelegt und dann gedreht. Während einige Szenen schnell im Kasten waren dauerte es bei anderen etwas länger. So gerieten wir hin und wieder doch unter Zeitdruck. Felix Pitan aus der 9b durfte die Hauptrolle, also den Redaktionschef, spielen. Wir anderen wechselten unsere Rollen so durch, dass jeder mal beschäftigt war. Dennis Groß ( 9b ), Benjamin Hock ( 9b ) und ich, David Plänker ( 10a ) waren mal für die Kamera, mal für den Ton zuständig und fungierten auch als Statisten.
Am Freitag wurden dann noch Tonaufnahmen gemacht und der Film geschnitten. Wer ihn sehen will, kann ihn bald auf der Homepage der LpB bewundern.
Trotz der großen Anstrengungen ( wir mussten täglich mit dem Zug fahren ) und der Tatsache, dass wir durch den Workshop keine Ferien hatten, waren alle sehr zufrieden mit dieser Woche und bereuten unsere Teilnahme nicht. Der LpB ist es sehr gut gelungen, uns sowohl Einblicke in den Film als auch in den politischen Teil des Themas zu geben. Ich denke ich kann im Namen aller Teilnehmer sagen: Wir würden es jederzeit wieder machen und können es nur jedem empfehlen!


David Plänker (10a)

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