HARIOLF-GYMNASIUM ELLWANGEN

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Europa zum Anfassen- Schüler des Hariolf-Gymnasiums als Delegierte des Europarats im Landtag Stuttgart

Der Kongress der Gemeinden und Regionen im Europarat- was macht der eigentlich? Antworten auf diese Fragen wollen Schülerinnen und Schüler des Hariolf-Gymnasiums in Ellwangen mit ihrem Gemeinschaftskunde Lehrer Ulas Incedal, und mit zwei weiteren Gymnasialklassen aus Baden-Württemberg (Ulm und Stuttgart), mit Hilfe eines Planspiels zwei Tage lang (vom 13.-14. September 2018) im Haus des Landtags finden.

"Sie werden die Instrumente der demokratischen Debatte selbst testen. Gerade heute brauchen wir internationale Zusammenarbeit mehr denn je", erklärte Landtagspräsidentin Muhterem Aras in ihrem Grußwort. Bereits am Donnerstag haben sich Schülerinnen und Schüler mit den Themen "Kampf gegen Rassismus", "Hilfe für Straßenkinder" und "E-Demokratier/Media" auseinandergesetzt und in Workshops Argumente für ihre jeweiligen Debattenbeiträge gesammelt."Ihre Themen sind bedeutsam für die Zukunft der europäischen Gesellschaft. Der Europarat prangert Verletzungen von Menschenrechten an, vertritt demokratische Standarts und Rechtsprinzipien, deshalb wird er auch als das gewissen Europas bezeichnet", betonte die Landtagspräsidentin und wünschte den Schülerinnen und Schülern spannende Debatten, sowie gute Konsenslösungen für ihre Resolutionen.

Vorgestellt wurden die Resolutionen, die zur Abstimmung standen, u.a. von dem baden-württembergischen Landtagsabgeordneten Josef Frey und Sören Schumacher, Mitglied der Hamburgischen Bürgschaft, beide Delegierte des Kongresses der Gemeinden und Regionen im Europarat.

Für die Schülerinnen und Schüler besonders interessant war der Beitrag von Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer, welcher aktuell Vorsitzender eben dieser deutschen Delegation ist. Dr. Vöhringer berichtete von seiner Arbeit im Europarat und seiner Rolle als Vorsitzender.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Jugendkongress konnten die besonderen Arbeitsweisen von Parlamenten einüben. Sie mussten strikt Redezeiten einhalten und entscheiden, ob Zwischenfragen zugelassen werden. Sie gingen auch mit den Beiträgen ihrer Kolleginnen und Kollegen kritisch um, hinterfragten deren Beiträge und ermahnten sich gegenseitig, sich präzise auf die vorgegebenen Themen zu beziehen und nicht abzuschweifen. Dies brachte ihnen das Lob der Profis aus den Parlamenten ein.

Auch Schulleiter Martin Ries, der die Delegation des hariolf-Gymnasiums am zweiten Tag begleitete, war "hell begeistert" und "stark beeindruckt vom Auftreten und der exzellenten Qualität der Beiträge" seiner Schülerinnen und Schüler. Die beteiligten Schüler und Schülerinnen werden von nun an Bilder und Berichte aus dem Landtag anders wahrnehmen. Mit Berichten aus dem und über den Europarat werden sie ihre Erfahrungen aus dem Projekt verbinden.

"Politische Bildung heute heißt Politik erleben, verstehen, gestalten", so Incedal.

Der Jugendkongress findet nun schon zum zweiten Mal unter der Leitung und Organisation der stellvertretenden Landtagsvorsitzenden der Jungen Europäer in Baden-Württemberg und Jugenddelegierten im Kongress der Gemeinden und Regionen, Lara Sosa Popovio statt- dieses Jahr erstmals im Landtag von Baden-Württemberg.

Ulas Incedal

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