Workshop Fake News

 

"Wer sich selbst belügt und an seine eigene Lüge glaubt, der kann zuletzt keine Wahrheit mehr unterscheiden, weder in sich noch um sich herum; er achtet schließlich weder sich selbst noch andere...

(Zeilen aus dem Spätwerk "Die Brüder Karamasow" des großen russischen Autors Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821-1881)

 

Die Schülerinnen und Schüler des Hariolf- Gymnasiums beim Workshop - Fake News – wie man sie erkennt und interpretiert:

Ob Fake News, alternative Fakten oder Hate Speech: Social Media-Kanäle, aber auch Newsfeeds, Blogs und Webseiten dienen immer stärker als Kanal der neutralen Informationsbeschaffung und als Kommunikationskanäle. Die Informationen zu filtern und deren Wahrheitsgehalt und Relevanz zu erkennen, wird jedoch immer schwieriger. Für bestimmte Gruppen geht es bei der gezielten Desinformation darum, den Leser im Sinne einer politischen Agitation zu manipulieren und gezielt Hetze zu erzeugen, so Ulas Incedal, Lehrer für Gemeinschaftskunde und Geschichte am Hariolf- Gymnasium

Kinder und Jugendliche eignen sich ihr mediales Weltwissen zum Großteil über das Internet und Soziale Netzwerke an. Für sie ist es deshalb immens wichtig, zu wissen, wie sie damit umgehen sollen. Sie müssen lernen, den Wahrheitsgehalt von medialen Inhalten nicht als gegeben hinnehmen zu können und Informationen stets kritisch zu hinterfragen. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil von Medienkompetenz, so der Schulleiter des Hariolf- Gymnasiums, Herr Ries. Deshalb war es ihm auch sehr wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler des Hariolf- Gymnasiums mit ihrem Lehrer Ulas Incedal an dem von der Landeszentrale für politische Bildung in Stuttgart angebotenen Workshop teilgenommen.

Nach einer Einführung zu Fake News, Geschichtlichen Beispielen und einige Strategien durch Dr. Styles Sass (HCA- Heidelberg Center for American Studies, übernahmen Journalisten von der SWR 3. Sie zeigten den Jugendlichen, wie sie mit dem SWR-Fakefinder-Tool spieleriscz Fake News unter die Lupe nehmen. Anhand aktueller Themen konnten die Schülerinnen und Schüler des Hariolf- Gymnasiums reflektieren, wie sie überhaupt zu den Informationen gekommen sind und welche weiteren Rechercheschritte sie unternommen haben.“ Daran schloss sich ganz automatisch die Frage an, wie man vertrauenswürdige Nachrichten erkennt und wie man Fake News davon unterscheiden kann.

Teil des Workshops war aber auch die Auseinandersetzung mit Propaganda und Zensur innerhalb eines Besuches der Ausstellung „Vertrauensfragen. Der Anfang der Demokratie im Südwesten 1918-1924“ im Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Der Workshop war eine Kooperationsveranstaltung der LpB BW, dem HdGBW (Haus der Geschichte Baden-Württemberg) , dem DAZ ( Deutsch-Amerikanisches Zentrum) und dem SWR.

Text: Ulas Incedal

 

 

 

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