HARIOLF-GYMNASIUM ELLWANGEN

 Partnerschule für Europa

 Bilinguale Schule

 voneinander - miteinander - füreinander

 

 

 

„Espíritu Emprendedor: Caja de Herramientas para la Vida” (Unternehmergeist: Ein Instrumentarium fürs Leben)

Nachdem wir 2013-2015 erfolgreich unser Comenius-Projekt ,,Promoting International Business Initiative in the Youth" durch-geführt haben, ist es uns nun erneut gelungen, mit „Espíritu Em-prendedor: Caja de Herramientas para la Vida” („Unternehmergeist: Ein Instrumentarium fürs Leben“) für 2015-2017 von der EU ein neues Projekt bewilligt zu kriegen. Dieses soll hier nun kurz vorgestellt werden:

Bill Gates, Steve Jobs und Mark Zuckerberg waren 19 Jahre alt, als sie Microsoft, Apple bzw. Facebook gründeten. Warum gibt es in Spanien und Europa nicht so jemanden? In Europa fehlt es an Unternehmergeist. In den letzten 10 Jahren ist der Anteil derjenigen, die lieber selbstständig waren als angestellt zu sein, in 23 der 27 EU-Mitgliedsstaaten zurückgegangen. In Spanien sind nur 5-7% der Personen im entsprechenden Alter Unternehmer. Die aktuellen Bildungsgesetze unterstützen es kaum, bei den Jugendlichen einen Unternehmergeist zu entwickeln. Deshalb erscheint es uns notwendig, wenn nicht sogar unerlässlich, Projekte zu entwickeln, die dabei helfen, diesen Mangel auszugleichen.

In diesem Zusammenhang haben wir ein Projekt geplant, in dem die Schüler eine Mini-Firma gründen und dabei wirtschaftliche Beziehungen mit der Mini-Firma der Partnerschule entwickeln. Im Frühjahr 2016 haben die Schüler/innen die Schule des Partnerlandes besucht, um auf dem lokalen Markt ihre „importierten“ Produkte zu verkaufen. Während des Aufenthalts im anderen Land wurden zudem zwei nationale Firmen besucht, mit dem Ziel, aus erster Hand reale unternehmerische Erfahrungen zu sammeln. Zum Schluss wurden die Ergebnisse analysiert und die erzielten Gewinne geteilt bzw. gespendet, genauso wie bei einer echten Firma. Zusammenfassend geht es bei diesem Projekt mit neuartiger Methodologie darum, die folgenden Ziele zu erreichen:

  • unternehmerische Kapazitäten und Einstellungen zu verstärken und dabei den Schülern Grundkenntnisse über die Gründung einer Firma in Theorie und Praxis zu vermit-teln,
  • die Schüler vor die Herausforderung zu stellen, sich mit einer Chance zu identifizieren und für sie zu kämpfen, um den Wert zu schaffen, der Nutzen für sich und sein Umfeld zu schaffen.
  • die Kapazität, Entscheidungen zu treffen und die Autonomie der Schüler zu fördern,
  • das Selbstvertrauen, die persönliche Initiative und die Fähigkeit, Risiken zu verstehen und auf sich zu nehmen aus unternehmerischen Gründen zu fördern.
  • Englisch als Arbeitssprache im unternehmerischen Umfeld zu verwenden,
  • die Beziehungen zwischen Schule und Firma als erste Begegnung mit der Arbeitswelt zu fördern.
  • aufzuzeigen, dass die Selbstständigkeit eine Alternative zum Angestelltsein ist,
  • den gemeinsamen europäischen Markt, wie er seit 1993 besteht, auf die Probe zu stellen. Die Schüler erleben selbst die freie Bewegung von Produkten, Personen und Kapital,
  • Beim Lernprozess eine internationale Dimension mit ein-zubeziehen und dabei die Kooperation der Schülerschaft und der Lehrerschaft der verschiedenen internationalen Bildungszentren zu fördern,
  • Die Möglichkeit zu nutzen, in einer Fremdsprache zu kommunizieren und eine andere Kultur kennenzulernen.

Insgesamt wurden durch den Verkauf unserer deutschen Produkte auf dem Markt von Medina, die Investition von 10€ pro Schüler in die Schülerfirma zu Beginn sowie unsere Austausch-T-Shirts rund 400€ erwirtschaftet, die vollständig der Marien-pflege gespendet werden. Zur Diskussion standen ebenfalls die Unterstützung ausländischer Projekte oder der LEA, die Schüler/innen entschieden sich aber letztendlich mehrheitlich dafür, eine lokale Institution unterstützen zu wollen.

 

Spanische Fassung:

Bill Gates, Steve Jobs y Mark Zuckerberg tenían 19 años cuando fundaron Microsoft, Apple y Facebook respectivamente. ¿Por qué no surgen en España y en Europa este tipo de figuras?
Europa carece de espíritu emprendedor. En los últimos 10 años la proporción de personas que prefieren el autoempleo a ser un empleado por cuenta ajena se ha reducido en 23 de los 27 miembros de la UE. En España sólo el 5-7% de las personas en edad de emprender son emprendedores.
Las actuales leyes educativas, apenas dedican tiempo a trabajar el espíritu emprendedor de nuestros jóvenes. Resulta necesario, si no imprescindible, desarrollar proyectos que ayuden a resolver esta carencia.

En este contexto, planteamos un proyecto en el que los alumnos crearán una mini-empresa y establecerán relaciones comerciales con la mini-empresa creada por los alumnos alemanes de nuestra organización
socia. Al llegar la primavera los alumnos visitarán el país de su centro para vender en el mercado local los productos “importados”. Durante la estancia en el país ajeno los alumnos visitarán empresas nacionales con el objetivo de conocer de primera mano experiencias empresariales reales. Por último, se analizarán los resultados y se repartirán los beneficios obtenidos. Exactamente igual que una empresa de la vida real. En resumen, planteamos un proyecto con una metodología novedosa para alcanzar los siguientes
objetivos:

  1.  Potenciar capacidades y actitudes emprendedoras, proporcionando a los alumnos los conocimientos básicos para la creación y gestión de una empresa a través de una experiencia real y práctica.
  2. Plantear al alumno el reto de identificar una oportunidad y luchar por ella para crear un valor que genere beneficios para su entorno y para el mismo.
  3. Fomentar la capacidad para la toma de decisiones y la autonomía de estos alumnos.
  4. Estimular la autoconfianza, la iniciativa personal y la capacidad para comprender y asumir riesgos como paso ineludible para la consecución de objetivos emprendedores.
  5. Trabajar el uso de la lengua inglesa en el ámbito empresarial.
  6. Fomentar las relaciones entre escuela y empresa, como un primer acercamiento al mundo laboral.
  7. Mostrar el autoempleo como alternativa al trabajo por cuenta ajena.
  8. Poner a prueba el Mercado Común Europeo creado en 1993. Los alumnos experimentarán en primera persona la libre circulación de productos, personas y capitales.
  9. Incorporar al proceso de aprendizaje una dimensión internacional. Fomentando la cooperación entre alumnado y profesorado de distintos centros educativos internacionales.
  10. Proporcionar la oportunidad de comunicarse en una lengua extranjera y conocer una cultura diferente.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

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