HARIOLF-GYMNASIUM ELLWANGEN

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Neue Schülerexperten in Suchtfragen

Ellwanger Jugendliche besuchen Schulung

Um das Thema Sucht ist es bei einem Seminar auf der Burg in Niederalfingen vom 20. bis 22.03.2017 gegangen. Jugendliche des Hariolf-Gymnasiums, der Mittelhofschule und der Eugen-Bolz-Realschule sind dort geschult worden, um ihre Mitschüler aufklären zu können.

Was heißt es eigentlich süchtig zu sein? Wo sind die Grenzen zwischen Gewohnheit und Sucht? Was sind genau genommen alles Suchtmittel und wie wirken sie? Und wie kann man einen Gefährdeten erkennen und ihm helfen? Mit diesen Fragen haben sich die zwölf Schülerinnen und Schüler der drei Schulen beschäftigt. Mit Hilfe des Tankmodells machten sich die Jugendlichen Gedanken darüber, was ein Mensch alles braucht, um ausgeglichen leben zu können. Die Befriedigung verschiedener Bedürfnisse ist Voraussetzung dafür, dass es dem Mensch gut geht. Wenn aber anstelle von Erfolg Niederlagen, anstelle von Anerkennung Mobbing usw. erlebt werden, wird der Tank leergesaugt. Fehlen in solchen Momenten Tankstellen wie bspw. Sport, Freunde oder Hobbys, die den persönlichen Tank wieder füllen können, dann scheint der Griff zu schnell zufriedenstellenden Ersatzmitteln kurzfristig eine praktikable Lösung zu sein, die aber nicht von Dauer ist und vor allem keine Probleme löst.

Ziel des Seminars unter der Leitung von Margret Schreg und Jörg Mayer vom Jugendzentrum Ellwangen war es, dass die Jugendlichen ihre eigenen Energietankstellen erkennen und benennen können und die persönlichen Ressourcen in sich entdecken. Freilich wurden Tankstellen auch gleich in der Praxis ausprobiert. Eine Party und verschiedene Übungen trugen dazu bei, das Wohlbefinden der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zu steigern. Bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten lernten die Jugendlichen in Rollenspielen Situationen richtig einzuschätzen und Handlungsmöglichkeiten aber auch -grenzen zu entwickeln.

Ihre Erfahrungen aus dem Seminar haben die beiden Teilnehmer der Klassen 8 aus dem HG zwei Wochen später ihren Mitschülern präsentiert. Denn Zweck des Multiplikatorenseminars ist, das erworbene Wissen und die Informationen weiterzuvermitteln, sodass alle davon profitieren können.

Das Seminar fand in Zusammenarbeit mit der Präventionsstelle des Landratsamtes im Ostalbkreis statt.

Baumann Ansgar

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