HARIOLF-GYMNASIUM ELLWANGEN

 Partnerschule für Europa

 Bilinguale Schule

 voneinander - miteinander - füreinander

 

Studienfahrt Istrien 2017

Am 08.Juli 2017 starteten wir unsere Studienfahrt pünktlich um 21:30 Uhr am Hariolf-Gymnasium in Richtung Kroatien. Völlig ermüdet von der Nachtfahrt kamen wir gegen 9:30 Uhr im Hotel Broini in Pula an. Doch aus Entspannung wurde nichts - nach Umgebungserkundung und Zimmerbeziehung ging es in das Stadtzentrum von Pula. Unsere Stadtführung in Begleitung der Reiseführerin Marina begann in der Arena Pula. Die ehemalige Gladiatorenkampfstätte weißt eine sehenswerte Architektur und lange Historie auf. Nach einer interessanten einstündigen Führung ging es weiter zum Sergierbogen der Stadt. Dieser wurde 30 v. Chr von Salvia Postuma Sergier finanziert und erbaut. Bei brütender Hitze endete die Stadtführung an dieser Stelle. Wieder im Hotel zurück gingen wir baden und später zum Abendessen.

Am nächsten Tag stand unsere Istrienrundfahrt auf dem Plan. Den Anfang bildete der Besuch der Baredine Grotte, die sich durch Stalagmiten, Stalagtiten und einen Tümpel auszeichnet. Außerdem bot die 50 Meter tiefe Grotte mit 14 Grad Celsius eine angenehme Erfrischung. Anschließend ging es nach Porec, einer Küstenstadt venezianischer Prägung. Erneut von Marina begleitet, erfuhren wir unter anderem mehr von der Euphemius-Basilika, die mit vielen Fresken beeindruckt. Danach konnten wir in Kleingruppen die Stadt auf eigene Faust erkunden. Auf der Rückfahrt konnten wir zum Abschluss des Ausfluges auf einem Aussichtsturm den Limfjord und das umliegende Naturidyll genießen. Der Abend im Hotel stand uns wie in der gesamten Woche zur freien Verfügung.

Am dritten Tag unserer Studienfahrt wurden wir auch sportlich aktiv: eine Mountainbike-Tour stand an. Nach einer kurzen Busfahrt starteten wir in Premantura die gleichnamige Halbinsel zu erkunden. Im Naturschutzgebiet entstanden viele Impressionen, die einem in Erinnerung bleiben werden. Nach einer Erfrischung in der Safari-Bar sah das Lehrertrio den Moment gekommen, sich auf übersichtlichen Terrain zu verfahren. Nach langer Suche lasen wir sie etwas später wieder auf; nur die Gnade der Schüler verhalf zu einem netten Tagesausgang. Nach üblicher abendlicher Gestaltung gab es zum Überfluss auch noch ein Unwetter.

Am Mittwoch widmeten wir uns dem Meeresmuseum und Aquarium Pula. Zu Anfang war es unsere Aufgabe, Meeresbewohner und Pflanzen zu sammeln, die danach von einer Meeresbiologin identifiziert wurden. Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit, mit einem Doktor der Biologie beim Schnorcheln mehr von der Unterwasserwelt kennen zu lernen. Am späten Vormittag folgte das Sezieren eines Kleingefleckten Katzenhaies, was einigen den Magen umdrehte. Zu guter Letzt besuchten wir das Aquarium selbst. Es beherbergt viele verschiedene Fischarten und trägt mit der Schildkrötenauffangstation sein Teil zur Erhaltung der Tiere bei.

Der vorletzte Tag führte uns nach Pazin. Wir starteten mit einer Wanderung in einer Schlucht, die uns zu einer nicht betretbaren Höhle führte. Trotzdem blieben mit Hilfe von Infotafeln Fakten über die geographische Beschaffenheit der Umgebung über. Einige der Gruppe nahmen auf dem Rückweg die Zipline, die über die Schlucht führt, in Anspruch. Was wir am Montag nicht schafften, erledigten wir nun: eine Besichtigung der Kleinstadt Rovrinj. Nach einstündiger Freizeit begleitete uns Marina durch die engen Gassen der Stadt. Auf dem Stadthügel befindet sich die Euphemia-Kirche, die vor allem durch den Sakrophag der Namensgeberin beeindruckt. Wie an den übrigen Tagen auch machte uns die Hitze ganz schön zu schaffen. Auf der Rückfahrt hielten wir am Supermarkt und genoßen unseren letzten wirklichen Abend in Kroatien.

Der Freitag bildet sogleich den letzten Tag in der sechstgrößten Stadt Kroatiens. Eine Gruppe verbrachte den Vormittag mit Basketballspielen bzw. Cheerleading, während die andere Gruppe die Markthalle und die umliegenden Einkaufsstraßen unsicher machte (vor allem Frau Schlipf und Herr Egetemeyr). Am Nachmittag traf man sich wieder am Strand, um zum letzten Mal im Meer zu schwimmen. Ein gemeinsames Abendessen rundete eine sehr erholsame und abwechslungsreiche Studienfahrt ab. Um 19 Uhr traten wir die Heimreise an. Zum Schluss möchten wir uns noch im Namen der J1 Istrienfahrer bei Herrn Ohmayer für die sorgfältige Organisation bedanken und natürlich auch bei den Begleitlehrern Frau Schlipf und Herrn Egetemeyr, die als tatkräftige Unterstützung für das besondere, entspannte Klima gesorgt haben. Sie waren eine angenehme und verständnisvolle Begleitung.

Alissa Bauer / Maximilian Kelm (J1)

JSN Dome template designed by JoomlaShine.com