HARIOLF-GYMNASIUM ELLWANGEN

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 Bilinguale Schule

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Studienfahrt Österreich 2017


Auch dieses Jahr entschieden sich einige J1er bei der Studienfahrt ins österreichische Ennstal die Vogelperspektive beim Paragleiten auszuprobieren. Insgesamt elf Schülerinnen und Schüler, begleitet von Herrn Ries und einem ehemaligen Schüler, strebten eine einwöchige Grundausbildung bei der Flugschule „Aufwind“, direkt am Fuß des Dachsteins, an.

Nachdem am Anfahrtstag ein kurzer Zwischenstopp am Hangar 7 eingelegt wurde, die Zimmer im Hotel bezogen wurden und man sich noch kurz im örtlichen Badesee abgekühlt hatte, wurden am darauffolgenden Tag schon die ersten Schritte zur Pilo-tenausbildung in Theorie besprochen und in der Praxis umgesetzt. Dies geschah an einem nahe gelegenen Übungshang, an dem das Aufziehen des Schirms, einige Vorbereitungstätigkeiten  und der richtige Transport der Ausrüstung am Boden praktiziert wurden. Nach zunächst zögerlichen Starts konnten dann doch schnell Fortschritte erzielt werden und die hohe Motivation ließ alle Beteiligten die Sonne vergessen, die vielen einen Sonnenbrand bescherte. Dieser wurde schmerzlich spürbar, als man am nächsten Tag wieder mit Gurtzeug, Helm und Gleitschirm ausgestattet, nach einer weiteren Theorieeinheit, am Übungshang das weitere Aufziehen und gehen mit dem Schirm übte. Nach der Mittagspause gelangen nun schon die ersten Schritte in der Luft, die laut bejubelt und von der Fluglehrerin durch das Walkie Talkie stets mit den Worten: „Supr gmocht!“ gelobt wurden. Auch die Schüler fanden großen Gefallen an diesem Gerät, welches dann auch schnell zur Musik Übertragung o.ä. genutzt wurde. Gegen 18 Uhr kehrten alle zum Hotel zurück, wo es schon bald Essen gab, welches jedoch nicht jedermanns Geschmack entsprach… Zu Beginn des dritten Ausbildungstages wurden die aufgenommenen Flugversuche des vorigen Tages mit Hilfe eines Beamers in der Flugschule angeschaut, Fehler analysiert aber auch positive Versuche aufgezeigt, um sein eigenes Feedback zu bekommen. Die Verbesserungsvorschläge wurden dann auch gleich am Übungshang umgesetzt und so gelangen schon viele Flüge über eine recht weite Entfernung, was auch zur ein oder anderen Bruchlandung führte, aus der jedoch alle Beteiligten mit blauen Flecken davon kamen. Durch das ständige Hinauftragen der Ausrüstung waren am Abend die Kräfte aller ausge-schöpft und man konnte sich stolz und erschöpft ins Bett fallen lassen.

Leider wurden die Erwartungen auf weitere Flüge und Fortschritte vom starken Wind zu Nichte gemacht und so verbrachten wir den Vormittag mit den übrigen Theorieeinheiten, welche jedoch durch Erlebnisberichte der Fluglehrerin gut rüber gebracht wurden. Den abschließenden Test bestanden alle mit null Fehlerpunkten und so konnte der Rest des Tages mit Baden und Sommerrodeln verbracht werden.

Mit dem Freitag wuchsen die Erwartungen auf die angekün-digten Höhenflüge aus 600 Metern Höhe, weshalb man zunächst erleichtert auf die positive Rückmeldung zur Wetterlage reagierte. Zügig fuhr man dann auch zum vorgesehenen Landeplatz in Schladming, um dort noch einmal eine kurze Einweisung bezüglich des Landeweges zu erhalten. Dann fuhr auch schon die erste Gruppe mitsamt der Ausrüstung mit dem Lift des Skigebietes auf 1300 Meter Seehöhe hinauf und bereite sich zum Abflug vor. Durch Anweisungen vom Start- und Landeplatz gelang es jedem der Truppe den ca. sechsminütigen Flug mit einer atemberaubenden Aussicht über das Tal genießen zu können und sicher unten anzukommen. Diese Erfahrung hätte auch die zweite Gruppe, welche am Landeplatz wartete, natürlich liebend gerne auch gemacht, doch der Wettergott spielte diesbezüglich nicht mit und so wurden die Schirme zusammen gepackt, bevor die ersten Tropfen das fliegen unmöglich machten. Die letzten vier Schülerinnen mussten somit, nachdem sie endlich ihre Ausrüstung mit nach oben befördert hatten, mit der Gondel den Rückweg antreten und auf eine verbesserte Wetter-lage im Laufe des Tages hoffen. Diese trat bedauerlicherweise auch nach ausdauerndem Warten nicht ein und auch am letzten Tag war kein Start mehr möglich. So ging man mit gemischten Gefühlen am letzten Abend noch zum Kegeln, um dem schlechten Wetter zu entgehen.

Nachdem die Grundausbildungs-Bescheinigungen am Samstagmorgen ausgehändigt wurden, trat man die Rückreise dieser erlebnisreichen Fahrt an und war zu Hause um einige wertvolle Erfahrungen und schöne Momente reicher.

Verena Blumentrath (J1)

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